Karneval_der_Kulturen1_-_Mutter_Erde_kleinCopyright: rechtefrei aus Wikimedia Commons, Titel “Mutter Erde“ beim Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Lesung am 15.08.2015 19 Uhr

mit Nisenet Stifanos und Heike van den Bergh

Im „Red Sea“ Eritreisches Restaurant, Thomas-Mann-Straße 24, 53111 Bonn

Nisenet Stifanos und Heike van den Bergh, zwei Autorinnen aus Bonn,

erzählen in ihren Texten und Gedichten von ihrer beider Erfahrungen mit dem Leben in einer fremden Kultur und vermitteln ihre Auseinandersetzung damit,

die Balance zwischen Heimat, Fremde, Nähe und Distanz zu finden und somit eine eigene kulturelle Identität zu entwickeln.

Nisenet Stifanos kam als junges Mädchen als Einwanderin aus Eritrea nach Deutschland, besuchte hier die Schule und machte eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Sie ist alleinerziehende Mutter einer Tochter und hat das Glück, dass ihre Mutter und einige Verwandte hier in Deutschland leben, die ihr bei Schwierigkeiten beim Sicheinleben sehr zur Seite standen. Sie sind ein Stück Heimat für sie, auch wenn sie sagt, dass Bonn ihr Zuhause ist, dass sie ein „rheinisches Mädsche“ ist.

Heike van den Bergh, aus einer Familie mit multi-kultureller Herkunft aus Europa, wuchs in einer schwäbischen Kleinstadt auf, wo sie sich aber fremd fühlte und schon früh Kontakte zu Jugendlichen aus aller Welt pflegte. Folgerichtig studierte sie Romanistik und Japanologie und lebte ein Jahr in Japan. Diese intensive Begegnung mit einer uns fremd erscheinenden Kultur hat sie tief geprägt, denn auch sie erlebte die Diskrepanz zwischen der Liebe zu der fremden Kultur und der Schwierigkeit, ihr und den Menschen nahe zu kommen. Sie ist heute als Fremdsprachendozentin und Relocation Scout tätig. Sie sagt: „Bonn ist meine zweite Heimat geworden, aber die Welt ist mein Zuhause.“

BITTE ANMELDEN WEGEN PLÄTZEN BIS 14.08.15, 18 Uhr: cassiopeia3@gmx.net

es wäre schön, wenn Sie die kostenlose Gastfreundschaft der Inhaberin des Restaurants wertschätzen und aus der Karte an eritreischen Leckereien oder eine Kaffeezeremonie bestellen! Mindestverzehr an Getränken.

LINKS: www.apollundvenus.wordpress.com;

 

 

 

 

Trauriger Clown –zu Portrait des Großvaters von Vadim Lyubich, Jude in der Ukraine+Rote Armee-Held

Die Nase ein Fanal des unbrechbaren Willens,

doch tragisch am unteren Ende, ein Tränentropfen, weist sie auf den zu schmerzreich- gezwungenem Grinsen verzerrten Mund, übermalte Heiterkeit, großmäulig kleinlaut,

über Demütigung, Verlust und Leiden.

Doch: die Augen! Sehr tief in ihren Schattenhöhlen, glimmen wie zwei unauslöschliche, ewige Feuer der Glut der Leidenschaft und Willenskraft, der Inspiration und des Glaubens an das Höhere, blicken sie in eine ferne Welt, sehnsuchtsvoll, voller Güte.

Die Stirn – hochgebügelt unter der Perücke, edelvoll Gedanken um das Wissen der uralten Kultur, zerfurcht von Tragik und Drama des Unverstandenseins, nie das Zweifeln missend.

Ich folge dem Licht- und Schattenspiel auf die linke Seite – da sticht ganz klar der große Kämpfer und Held empor, kämpfte für Freiheit und Gerechtsein zu jeglichem Wesen,

gegen Zerstörung und Verderbnis der geistlosen Massen gegenüber den Minderheiten.

Nun, von rechts gesehen, erkenne ich ein dem Weltraum sondenartig weit geöffnetes Ohr.

Empfängt die Botschaften der Engel, aus dem Kosmos, feiner Filter für

reinen Wortenlärm und Hülsengetöse, nur die Erkenntnisse der Weisheit dringen durch.

Von unten, zentral betrachtet, scheint der Todesengel zu schweben,

sein Schicksal, über dem fast hohlen Schädel, zersetzungsgezeichnet, dem Untergang

scheinbar geweiht -doch dann: ein Sonnenstrahl: es ist der ganze Narr

ein trauriges, unzerstörbares Friedensmahnmal!

© Heike van den Bergh * 1966 in Waiblingen

Ölgemälde "Abend am Rhein-1" von Vadim Lyubich (Copyright)

Ölgemälde „Abend am Rhein-1“ von Vadim Lyubich (Copyright)

„Augenblick, verweile nur!“

Eine Ausstellung von Vadim Lyubich

Vernissage

Am 19.10.2014, 19 Uhr

Im Albert-Schweitzer-Haus,

Beethovenallee 16 ,

53173 Bonn-Bad Godesberg

 

Der Künstler präsentiert seine Landschaftsbilder in Öl.

Die Vernissage findet am 19.10.2014 ab 19:00 Uhr statt. Nach einer Einführung des Künstlers liest Frau Heike van den Bergh einige ihrer Gedichte (Lyrik und Haikus). Anschließend gibt es einen vin d’honneur.

 

 

 

Ausstellungsdauer: 19.10.2014 bis Dezember 2014.

Öffnungszeiten: nach Anmeldung (Tel.: 0228/364737)

http://www.künstler-bonn.de //www.ash-bonn.de

 

 

Liebe Gäste unserer Lesung am 18.06.2014 im MIGRAPolis Haus der Vielfalt, Sie haben maßgeblich mit Ihrer empfindsamen, aufmerksamen Art, uns zuzuhören, dazu beigetragen, dass unsere Lesung wirklich ein zauberhafter „Mittsommer-Welttraum“ geworden ist!

Besonders zu erwähnen sind natürlich unsere Gäste Annakutty Vangiamalam mit ihren in Mayalayam intonierten Gedichten von hoher spiritueller Intensität und unser  Moderator Rainer Maria Gassen, der souverän durch den Abend führte.

 

Auch das kleine Spontankonzert mit Préludes von Chopin von Irmas Freundin , einer Konzertpianistin, setzte dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen auf.

 

Unten finden Sie ein paar Fotos, die Rainer Maria Gassen aufgenommen und zur Verfügung gestellt hat, um sich einen Eindruck von unserer Lesung zu machen.

Bitte schauen Sie in regelmäßigen Abständen hier herein – die nächste Lesung mit Heike van den Bergh ist am ACHTUNG!!! ÄNDERUNG!!! Sonntag, 19.10.14 im Albert-Schweitzer-Haus, Beethovenallee 16, 53173 Bonn anlässlich der Vernissage von Vadim Lyubich „Augenblick, verweile nur“ nachmittags ab  19 Uhr geplant. Siehe nächster Beitrag!

Einen wunderschönen Sommer wünsche ich Ihnen!

 

Ihre Heike van den BerghImage

 

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EINLADUNG ZUR:

MITTSOMMER-WELT-TRAUM

 

Lesung in den Bonner Ausblicken mit Irma Shiolashvili und Heike van den Bergh

Am 18. Juni 2014, 19:30 Uhr,

im MIGRApolis Haus der Vielfalt

Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Eintritt frei

 

In ihrer Lesung von lyrischen und poetischen Texten evozieren Irma und Heike

den Zauber der langen, hellen Mittsommernächte, das Geheimnis der Tag- und Nachtgleiche, der verborgenen Wesen, die darin unterwegs sind und auch der geheimen Gedanken und Sehnsüchte, die diese diffuse Lichtwelt in den Menschen hervorruft.

Bitte bringen Sie ein Teelicht mit.

Vladimir Slaikovski, ein russischer Gitarrenvirtuose, wird Sie mit seinen Klängen dazu verzaubern… Veranstalter ist das MIGRApolis Haus der Vielfalt, Moderator der renommierte Autor und Literat Rainer Maria Gassen.

 

Anmeldung bitte unter: cassiopeia3@gmx.net

 

 

MIttsommernacht im hohen Nordens Islands, rechtefrei aus Wikimedia commons

MIttsommernacht im hohen Nordens Islands, rechtefrei aus Wikimedia commons

 

Achilles gesucht! – Lesungseinladung für den Sonntag, 23.3.2014 im Anno Tubac, Kölnstraße 47, 53111 Bonn, um 19 Uhr

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Statue des David von Michelangelo, Copright frechtefrei aus wikimedia commons

Achilles gesucht! Zwei Dichterinnen (Birgitta Sigfridson und Heike van den Bergh) auf der Suche nach dem göttergleichen Idealmann

oder auch gottlosen Frauenideal. Gedichte und kurze Geschichten über ideale Männer, mittelmäßige Herren und allzumenschliche Weiber, gewürzt mit einer deftigen Prise Ironie oder Sehnsucht.

 

Mit starkem Bezug zur griechischen Mythologie und mit starker klassischer Gitarrenmusik,

virtuos gespielt von dem Konzertgitarristen Vladimir Slaikovski.

 

Heike van den Bergh wurde 2013 vierfach prämiert beim Bonner Buchpreis Migration für ihre Gedichte „Stumme Wände“ und „Fremd-Sprecherin“ sowie das Märchen „Hinter dem Spiegel“, die sie hier auch lesen wird. Außerdem wurde sie nominiert für die Kindergeschichte „Die kleine Fee Lilliflor“ (kommt nicht zum Vortrag).

 

Außerdem liest sie eine Facebook-Satire aus Sicht eines „Mittvierzigers“ – „Freunde ohne Gesichter“, und die Kurzgeschichte „Die Kennerin“ über eine trockene Alkoholikerin, die in die Verlegenheit kommt, im Bio-Supermarkt einen äußerst charmanten, jungen Mann bei der Weinauswahl für sein „Dinner for Two“ beraten zu müssen. Sowie die Satire über die neuen Internet-Love Stories und selbstbewusste, aber doch naive moderne Business Frauen, mit „Ready for Boarding“ sowie Gedichte aus ihrem „Apoll und Venus“-Gedichtzyklus.

 

Birgitta Sigfridson studierte Germanistik und Skandinavistik, bevor sie vor 40 Jahren ihrem Ehemann nach Deutschland folgte und dort bis auf eine kurze Unterbrechung vor einigen Jahren auch gerne blieb. Geistig und poetisch zuhause fühlte sie sich jedoch stets in Hellas, und hier vor allem auf Kreta, wohin sie zahlreiche, ausgedehnte Reisen unternahm.

 

So atmen ihre Gedichte aus ihren beiden bisher veröffentlichten Gedichtbänden „Achilles gesucht!“ und „Ich bin nicht Ariadne“ , aus denen sie lesen wird, den Geist der griechischen Antike und Mythologie, aber auch die Schönheit und das Leuchten der Farben dort und die Düfte von Oliven, Rosmarin, Thymian und Bergziegen sowie der ewigen Meeresbrise.

 

Sie lernte in Deutschland Männer aller Couleur und Landsmannschaft kennen, die sie trefflich und köstlich amüsant in ihren Gedichten „Deutschland, deine Männer“ scharfsinnig aufs Korn nimmt. Ebenso schrieb sie zahlreiche politische und zeitgenössisch kritische Gedichte und Essays, die ebenfalls bereits in Anthologien oder im Internet veröffentlicht sind.

 

Lassen Sie sich entführen in den Mikro- und Makrokosmos der Welt der Achilles’ Aridanen, Apollons, und Aphroditas (Venus) – eben , wie eine neue deutsche Pop-Melodie das so besingt: „Männer und Frauen, ist wirklich alles zuzutrauen, wenn sie schmachten bis zum Morgengrauen und dann doch wieder allein nach Haus abhauen“.

 

Hoffen wir, dass Sie am Ende des Abends nicht „allein nach Haus abhauen“ – und wenn, dann reich erfüllt an Erkenntnissen und gutem Essen.

Eintritt frei, Spenden erbeten, es wird einen Medientisch mit Bücher- und CD-Verkauf geben.

Sie können dort aus der schmackhaften, rustikalen Küche des Anno Tubac sich stärken während der Lesung. Außerdem verfügt das Anno über eine der feinsten schottischen Whisky-Sammlungen in Bonn.  

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Venus von Botticelli, Detailaufnahme, rechtefrei aus Wikimedia commons

 

I wish all my visitors happy holidays, whatever you celebrate at this time of year – St. Lucia, Hanuka, Newroz or Christmas- Joyeux Noel, feliz navidad und Frohe Weihnachten and please let the inner light of the love for the existence and creation shine in your hearts whenever you light a candle…

Just forget about your busy plans for presents and the Christmas dinner – just think of the true message of this Holy Feast: as the angels sang on the camps to the shepherds:

„may peace prevail on earth and be grace be with human mankind“.

„Friede auf  Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“

Gloria in exelcis deo…

Thank you very much for your loyalty the past year and I am looking forward to see you again in 2014, in the „Year of the horse“, a very active, forward-striving year, full of creativity and positive energies. Please never lose your patience with the people around you and with yourself!

All the best wishes

and: in Japanese:

Akemashite omedetoo gozaimasu. Kotoshi mo doozo yoroshiku onegaishimasu.

„Good luck with the opening of the New Year.

Pls. stay favorable with me also in the Next Year.“

And on New Year’s Day, maybe do it like the Japanese in this haiku of mine:

do some creative act very consciously and concentrated for the first time:

Erster Pinselstrich

Frischer Schnee zum Neujahrstag

                                                                                                Jungfräuliches Weiß

Ihre / Your Heike van den Bergh

Sumi-e von Rita Böhm

Sumi-e von Rita Böhm