Rodin-Der Kuss-2007-07-paris-080

Bild „Rodin- der Kuss“, Musée Rodin, rechtefrei aus wikimedia commons

Auf Liebe und Tod

Lesungseinladung für Sonntag, 11.09.2016, 19 Uhr im Anno Tubac,

Kölnstraße 47, 53111 Bonn

„Auf Liebe und Tod“ hieß der letzte Film des Filmregisseurs Francois Truffaut, und er war keineswegs nur ein Krimi, sondern ein Gleichnis über die Vergänglichkeit der Liebe aber eben auch die Überwindbarkeit des Todes.

Im Sinne von dem berühmten „Denn stärker als der Tod ist die Liebe“ machen sich die zwei Dichterinnen (Birgitta Sigfridson und Heike van den Bergh) auf die Suche nach dem Potential der Liebe,
nach dem, was jung hält und dem, was ewig bestehen wird, dem Tode zum Trotz,
so in Birgittas Gedicht „Philemon und Baucis“ über ein Liebespaar im hohen Alter,
oder auch loten sie die Tiefe aus, die der Tod dem Leben und der Liebe verleiht, wie Heike in ihrem morbide-erotischen Gedicht „Salzkristalle“.
Sie loten die „letzte Reise“ aus ebenso wie “ la petite mort“ in der Liebe und die „Reise ins dirgendwo“.

 

Sehnen Sie sich mit uns nach ewiger Liebe,

fürchten Sie sich mit uns nicht vor dem Tod.
findet hinten durch im Theatersaal statt. (hinter Garderobe)

Mit Musik-Begleitung (N.N.)

Eintritt frei, Mindestverzehr und Spenden erbeten.

 

 

Anlässlich meiner Feier meines 50. Geburststags beim fabulösen Sonntagsbrunch am 29.5.2016 im „Von & Zu“, Bonner Talweg 77, 53113 Bonn,

schrieb ich folgendes Loblied auf den Wirt, Sadi Tuill:

Gott sei dank – Sadi!

Sadi Tuill,

behende und schnell

ist er ein Zaubrer ,ein Hexer ,

die Leute geschickt mit Pfiff auf Plätze Setzer,

ein Macher, durch die Gänge mit Speis und Trank Swinger,

von Stimmung ein Bringer,

der für jeden Verlornen, Verirrten,

geistig Verwirrten,

findet seine Bestimmung,

ein Weiser, ein Narr, kochen wie Bocuse ganz wunderbar,

ein Meister, ein Lehrer, ein nie Däumchendreher,

beständig am rennen, die Dingsda beim Namen nennen

und gut durchschauen, verstehen und kennen,

rasanter als der Blitz

– beim Laufen, beim Sprechen, beim Denken,

beim alles in die richtigen Bahnen lenken,

mit Worten gewitzt

aber nie er daneben ritzt ,

wird nie mal gemein,

ist wenns sein muss, ordinär oder piekfein.

Am liebsten mag ers wenns brodelt, wenns kocht,

wenn die Stimmen unisono im Kommunikationswirrwarr summen,

hat Schwarmintelligenz,

liebt aber genauso innig die Pänz

und mag in Wahrheit am liebsten die Stillen, Beobachter, die Stummen, nicht Dummen.

Ein Flirter, ein Jäger, ein Frauenversteher,

ein Ganzfrühaufsteher,

ein Chauffeur für seine Pänz,

und die liebt er über alles ohne jede Grenz,

er liebt seine Arbeit, geht voll darin auf,

nein er hasst sie,

denn zu seinen Pänz kommt er dadurch zu oft und lange fast nie.

Er schläft nie und isst nur nachts,

und im Schlaf wird er wohl in seinem Sarg von seiner

ihm ergebenen Frau bewacht.

Dass keine und keiner ihn klaut,

denn so ein Mann, so ein Wirt, so ein Meister,

wird wohl im Himmel gebaut.

Sadi Tuill heißt er.

DEN NAMEN merk dir,

vergiss ihn nie.

Denn der Mann ist ein Kinder-Frauen-Gastro-Event-Seelen-Menschen-und ZAHLEN

GENIE!
Danke für eine wundervolle 50. Geburtstagsfeier in eurem, deinem

super Haus!

Von & Zu. Denn Adel verpflichtet!

 

Liebe Freunde der Kunst,

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Jahr. Wer am Freitag den 8.1.2016  noch nichts vor hat,
dem empfehle ich folgende sehr spannende Gruppenausstellung der Künstlergruppe AMorph:

S E L F I E

 

Vernissage: Freitag, 8. Januar 2016

um 19:00 Uhr mit anschließendem

Rahmenprogramm von

Teresa Wirtz & Tobias Stutz

Einführungsrede:

Prof. Thomas Egelkamp

Ausstellungsdauer:
Freitag, 8.1.2016 – So, 24.1.2016

Finissage:

Selfie-Party am 23.1.16 ab 19 Uhr

Adresse:

Künstlerforum Bonn
Hochstadenring 22 – 24, 53119 Bonn

info@kuenstlerforum-bonn.de

 

Öffnungszeiten

DI-FR, 15.00 bis 18.00 Uhr

SA, 14.00 – 17.00 Uhr

SO, 11:00 – 17:00 Uhr

Die Künstlergruppe Amorph, die sich als offenes Netzwerk versteht, eröffnet ihre Ausstellung „Selfies“ im Künstlerforum zum Thema Selbstbildnisse. Der menschliche Drang nach Selbstdarstellung geht auf eine lange Tradition bis in die griechische Mythologie zurück. Durch den technischen Fortschritt kann heutzutage nicht nur jedermann beliebig viele Selbstporträts machen, sondern kann sie sofort in den sozialen Portalen der Öffentlichkeit präsentieren.

Anhand verschiedenster Gattungen, von Malerei und Rundplastik über Video und Fotografie zu konzeptuellen Werken, machen die AMorphisten auf die Vielseitigkeit heutiger „Selfies“ aufmerksam. Während der Vernissage ist eine Live-Performance zu sehen mit musikalischer Untermalung von Teresa Wirtz und Tobias Stutz.

Außerdem mit der Soundskulptur „Ode“ zwischen Musik und Performance von Theresia Tarcson UND weiteren sehr spannnenden Live- und interaktive Performances aus unterschiedlichen Richtungen. Mehr wird nicht verraten…. Kommt vorbei!

Auch sehr empfehlenswert ist die Finissage / Selfieparty: Samstag 23.01.2016 ab 19h00

MOST Artists are present!

Nähere Infos zur Ausstellung auch im Web unter: http://www.amorph-art-ist.com/laufende-projekte/

Wir freuen uns auf Euch!
Theresia
(i.A. AMorph)

Graziles Ballett

Tanz der Kraniche im Schnee

Ahnt schon die Reise

Raben krächzen laut

Wintermorgennebel blaut

Klirrende Stille

Duft des Winters

Sonnenstrahlen auf Schneedecke

beim Wintermorgengang auf dem Feld –

ein Duft von klarer, kristallener Kälte

 

Brennholzduft aus den Kaminschloten

bauscht weiße Wolken wie Atem in die Luft

– das Aroma des gerösteten Toasts mit Butter und Honig

am Weihnachtsmorgen ähnelt ihm

-heimelig

 

Das Gästezimmer in den Alpen an Neujahr

– es riecht nach geräucherter Dauerwurst,

sofort bekomme ich Lust auf eine herzhafte Jause,

mit Holzofenbrot frisch vom Laib geschnitten

 

Bratapfelduft aus der Küche füllt meine Wohnung

– Vorfeude auf die süße Verführung mit Vanillesauce

 

Gewürzpunsch am Kaminfeuer spät zur Christnacht

– gemischt mit Kerzenknistergeruch-

mitten im kalten Norden versetzt er mich auf einen Orient-Bazar

– Nelke, Zimt und Kardamom erhöhen meine Sinne,

öffnen sie weit, fast höre ich die Pfeifen und Trommeln,

sehe den Tanz der Bauchtänzerin,

das Schaukeln der Kamele

und höre die gellenden Schreie der Händler

– die Rufe des Muezzins von der Moschee

 

Tannennadelduft tief im Wald – ätherisch-würzig

der belaubte Boden bewahrt die satte Herbstsüße

wie auch das Harz der Zapfen

– nichts geht verloren

Copyright Heike van den Bergh

mit Birgitta Sigfridson und Heike van den Bergh

Wann? Am 2.12.2015, 16:30 Uhr s.t. (Getränke rechtzeitig im Café des Lokals selbst besorgen)

Wo? im m² Begegnungs- und Kulturzentrum, Eingang Oststraße 2, Bad Godesberg, am Moltkeplatz neben dem Imbiss „Der Godesburger“, Treppe Links, Großer Seminarraum. Eintritt frei, Spenden erhofft.

Copyright by Nella Nuutinen

Copyright by Nella Nuutinen

Heike van den Bergh und Birgitta Sigfridson lesen ihre beliebten Haiku, Prosa-Geschichten und Märchen über das, was die Menschen in Japan oder Europa oder anderen Regionen so lieb halten und wie sie es mit anderen teilen… Die aktuelle Flüchtlingsproblematik kommt auch zu Wort.

Prosa-Texte von Heike van den Bergh:
1. Die Briefmarkensammlung (Familiengeschichte von ihr der Frauen in ihrer Familie)
2. Die Glücksbohnensammlerin (Geschichte über einfache, arme aber sehr weise Afrikanerin)
3. Endloser Ozean – ein Mädchen aus Eritrea macht sich auf den langen, gefährlichen Weg nach Europa… Und japanische Haiku zur Jahreszeit.

Birgitta liest klassisch- hellenistisch angehauchte Gedichte über das Leben, die Liebe, das Altern und den Tod – und wie wir sie sammeln, tauschen, schenken und teilen..

Herzlich willkommen! (Anmeldung unter cassiopeia3@gmx.net)

Irasshaimase! Teilen Sie mit uns die Gedanken zur Zeit!

Dear visitors of our (Nissenet Stifanos and Heike van den Bergh)

Poetry Lecture „Geliebte Fremde“ on Sat, 10-10-2015 in the Red Sea Restaurant!

I hope this was a enjoyable evening for you as it was for us

due to the welcoming hosts, surroundings and very nice interior and food!

Hope to see you soon on one of our next lectures in December and January 2016!

enjoy your autumn break – maybe with the lecture of a nice book,

or a stroll in the park:

here is my autumn poem „Erntedank- Duft des Herbstes“ for a preparation to that…

Stay tuned in…

ERNTEDANK – DUFT DES HERBSTES

Honigsüß tropft das Gold
von den leuchtenden Blättern der Bäume
und umnebelt mir die Sinne
modrig-staubig und zartbitter nehme ich die Sporen der Pilze
in der Luft wahr, fast atme ich schlecht
deftig-warm und feucht-dräuend satt
steigt das Aroma der frisch zum Winter gepflügten Äcker auf,
ihrer reichen Beute entledigt

Herbst ist herzhaft in meinen Sinnen
ich fühle ihn feucht, mit letzter Sonnenwärme und -Licht
die Frucht, vollreif,

vergeht im Nebel…

Copyright Heike van den Bergh

rights free from wikemdia commons

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Geliebte Fremde – Lesung am 10.10.2015 19 Uhr

mit Nisenet Stifanos und Heike van den Bergh sowie N.N.

Im „Red Sea“ Eritreisches Restaurant, Thomas-Mann-Straße 24, 53111 Bonn

Karneval_der_Kulturen1_-_Mutter_Erde_klein

Copyright: rechtefrei aus Wikemedia Commons; Title: Mother Earth, Bild vom Karneval der Kulturen, Berlin 2008

Nisenet Stifanos und Heike van den Bergh, zwei Autorinnen aus Bonn,

erzählen in ihren Haiku, Texten und Gedichten von ihrer beider Erfahrungen mit dem Leben in einer fremden Kultur und vermitteln ihre Auseinandersetzung damit,

die Balance zwischen Heimat, Fremde, Nähe und Distanz zu finden und somit eine eigene kulturelle Identität zu entwickeln. Eventuell werden auch die Texte von einem eritreischen jungen Autoren (N.N.) zum Vortrag kommen.

Nisenet Stifanos kam als junges Mädchen als Einwanderin aus Eritrea nach Deutschland, besuchte hier die Schule und machte eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Sie ist alleinerziehende Mutter einer Tochter und hat das Glück, dass ihre Mutter und einige Verwandte hier in Deutschland leben, die ihr bei Schwierigkeiten beim Sicheinleben sehr zur Seite standen. Sie sind ein Stück Heimat für sie, auch wenn sie sagt, dass Bonn ihr Zuhause ist, dass sie ein „rheinisches Mädsche“ ist.

Heike van den Bergh, aus einer Familie mit multi-kultureller Herkunft aus Europa, wuchs in einer schwäbischen Kleinstadt auf, wo sie sich aber fremd fühlte und schon früh Kontakte zu Jugendlichen aus aller Welt pflegte. Folgerichtig studierte sie Romanistik und Japanologie und lebte ein Jahr in Japan. Diese intensive Begegnung mit einer uns fremd erscheinenden Kultur hat sie tief geprägt, denn auch sie erlebte die Diskrepanz zwischen der Liebe zu der fremden Kultur und der Schwierigkeit, ihr und den Menschen nahe zu kommen. Sie ist heute als Fremdsprachendozentin und Relocation Scout tätig. Sie sagt: Bonn ist meine zweite Heimat geworden, aber die Welt ist mein Zuhause.“

Eintritt: frei

BITTE ANMELDEN WEGEN Reservierung PLÄTZE BIS 8.10.15 (Eintritt frei): cassiopeia3@gmx.net

LINKS: http://www.apollundvenus.wordpress.com; www.languageteacher.de